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• Frühkindliche Bildung und Begleitung von Entwicklungsprozessen

• Unsere Bildungsbereiche

• Bildungs- und Erziehungspartnerschaft


Frühkindliche Bildung und Begleitung von Entwicklungsprozessen

Unser Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag in der Kindertageseinrichtung ist im Kinderbildungsgesetz des Landes NRW und in der Bildungsvereinbarung von NRW fixiert.

Die ganzheitliche Förderung des Kindes in der Entwicklung seiner Persönlichkeit und die Beratung und Information der Eltern insbesondere in Fragen der Bildung und Erziehung sind unsere Kernaufgaben. Diesem eigenständigen alters- und entwicklungsspezifischen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag stellen wir uns und erfüllen ihn mit Leben. Der Begriff der Bildung umfasst nicht nur die Aneignung von Wissen und Fertigkeiten. Uns geht es darum, unsere Kinder in allen Entwicklungsbereichen zu begleiten, zu fördern und herauszufordern. Die Entwicklung von Selbstbewusstsein, Eigenständigkeit und Identität ist Grundlage jeden Bildungsprozesses.

Jedes Kind selbst verfügt über Neugierde, Forscherdrang und den Willen, die Welt zu verstehen. Wir laden unsere Kinder ein zum Forschen, zum „sich Ausprobieren“ und bieten Sicherheit durch Vertrauen und Verlässlichkeit. Auftretende Fragen und „Unerklärliches“ werden aufmunternd aufgegriffen und so entsteht im Kopf des Kindes ein differenziertes Bild von dieser Welt. Vorgefertigte Lösungen und Antworten werden in Frage gestellt.

Bildung

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Unsere Bildungsbereiche

In der Diskussion um unsere pädagogische Konzeption haben wir als Team für uns herausgearbeitet, das entsprechend der Bildungsvereinbarung von NRW und dem geltenden Kinderbildungsgesetz für uns nachfolgende Bildungsbereiche in den Fokus rücken. Wissenschaftler haben gemeinsam mit Fachkräften in der frühkindlichen Pädagogik analysiert, dass Kinder für ihre Bildungsprozesse Kinder benötigen und für die nachhaltige Entwicklung ihrer Persönlichkeit in den Bildungsprozess mit einbezogen werden müssen. Wir haben Eltern und Kinder nach ihren Wünschen, Erwartungen und Bedürfnissen gefragt und diese ausgewertet. Das Ergebnis ist wenig verwunderlich: Kinder wollen spielen, entdecken, forschen und Spaß haben. Eltern wollen, dass ihre Kinder sich wohl fühlen, dass wir sie annehmen, setzen ihre Erwartung in unsere Professionalität und wollen, dass ihr Kind etwas lernt.

Sprache und Kommunikation

Sprachliche Bildung ist der „Schlüssel zur Welt“, sie hat die Bedeutung für das kindliche Lernen schlechthin. Sie wird von uns als Basiskompetenz verstanden. Sprachliche Bildung ist in unserem pädagogischen Alltag integriert und begleitet unseren gesamten Tagesablauf, vom morgendlichen persönlichen Begrüßen, in den Projekten und Angeboten, im Freispiel bis zum “Auf Wiedersehen sagen“, die Sprache in Worten, in der Mimik oder in der Gestik ist allgegenwärtig.

Unser Kindergartenalltag ist voller Gelegenheiten mit einzelnen Kindern, in der Kleingruppe oder in der Gesamtgruppe Sprache erlebbar zu gestalten. Gruppenbesprechungen, Erzählrunden, Gemeinschaftsspiele, Vorlesen oder Bilderbuchbetrachtungen sind nur einige Gelegenheiten für Sprechanlässe und Anreize zum miteinander Sprechen und Zuhören. Uns ist wichtig, was Kinder zu sagen haben. Singspiele, Fingerspiele und Sprachspiele machen deutlich, bei uns findet der Spracherwerb vor allem im Spiel bzw. durch Spielen statt. Z.B. im Rollenspiel treten Kinder unterschiedlichster Altersgruppen und Nationalität miteinander in Kommunikation, planen, strukturieren, organisieren und tauschen ihre Spielerfahrungen aus. Sie schlüpfen in andere Rollen, sind Baumeister, Mama, Papa oder Erzieherin. Unsere Kinder experimentieren mit sozialen Rollen und kommunizieren über ihre Erfahrungen. Spielelende Kinder sind lernende Kinder und damit sprechende Kinder.

Wir verstehen Sprachförderung als unsere alltägliche Aufgabe und nicht als zeitlich begrenztes Zusatzangebot.

Auf der Grundlage unserer kontinuierlichen Beobachtungen und Entwicklungsdokumentationen reflektieren wir mit den Eltern den Entwicklungsstand und besprechen, wenn nötig, zeitnah geeignete unterstützende Maßnahmen.

Bildungsbereiche

Ästhetik und Kreativität

Künstlerisch-ästhetische Bildung

Ästhetik umfasst alles sinnliches Wahrnehmen und Empfinden. Das Kind lernt seine Umwelt mit allen Sinnen wahrzunehmen, bildnerisch zu gestalten und spielend in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Es entdeckt eine Vielzahl an Möglichkeiten und Darstellungsformen als Mittel und Weg, seine Eindrücke zu ordnen, seine Wahrnehmung zu strukturieren, Gefühle und Gedanken auszudrücken. Neugier und Freude sind der Motor der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung. Das Ambiente, wie die Gestaltung der Räume (z.B. Gruppenraum, Eingangshalle), das Anbringen von Bildern und Tische gedeckt sind, all dies ist für die Kinder mit ästhetischen Empfindungen und Erfahrungen verbunden. Uns ist die Beteiligung der Kinder an der Raumgestaltung ist wichtig, z.B. bei der Gestaltung der Fenster, des Tischschmuckes, der einzelnen Funktionsräume und -bereiche.

Durch Gestalten, Musik, Singen, freies Spiel, Tanz, Bewegung und Rollenspiel finden Kinder vielseitige Möglichkeiten für sinnliche Wahrnehmung und Erlebnisse. Unsere Kinder erhalten die Möglichkeit, ihre kreativen Denk- und Handlungsmuster weiterzuentwickeln. Das Malen und Zeichnen ist eine wichtige Ausdrucksform von Kindern. Sie dokumentieren ihre Erlebnisse durch das Malen, verarbeiten und vertiefen sie. Mit Hilfe verschiedener Materialien (wie z.B. Papier, Stifte, Knöpfe, Korken, Schachteln, Papierrollen, Kleber, Wolle, Knete) werden die Kinder angeregt zum Malen, Gestalten und Experimentieren. Die Kinder lernen verschiedene Techniken und die Unterschiede in der Verwendung der Materialien kennen und kreativ einzusetzen. Durch die Ideen der anderen Kinder lassen sie sich anregen und entwickeln eigene weiter.

Im Alltag bei uns:

Jede Gruppe verfügt über eine Kreativecke, wo die Kinder eigenständig gestalten können. An Materialien stehen zur Verfügung: Verschiedene Stifte, Papier, Kleber, Scheren, Wolle, Knöpfe, kostenlose Materialien (z.B. Schachteln), Knete, ... Hier haben die Kinder im Rahmen des Tagesverlaufes ausreichend Gelegenheit, selbstbestimmt und sinnesanregend, ihrer eigenen Vorstellungskraft entsprechend, schöpferisch tätig zu sein.

In unserem Kreativraum „Kleine Künstler“ stehen den Kindern alle vorhandenen Materialien (sichtbar in offenen Regalen) zur freien Verfügung. Hier haben sie ausreichend Licht und Platz zum freien Gestalten. Eine große Staffelei bietet die Möglichkeit große Bilder mit unterschiedlichen Techniken zu kreieren. Sie nutzen hier in Kleingruppen (bis zu 4 Kinder zur gleichen Zeit) die Gelegenheit, ungestört, herausgelöst aus dem Gruppenalltag, über einen vom Kind selbstfestgelegten Zeitraum, ihrer Phantasie, Experimentierfreude und kindlicher Neugier freien Raum zu lassen. Nicht wichtig ist, dass ein „fertiges Produkt“ entsteht, aber wenn es der Künstler möchte, besteht die Gelegenheit es ausstellen zu können. Auf dem Außengelände befindet sich ein Sandkasten mit einer Matschanlage. Dort können die Kinder mit Sand und Wasser experimentieren. Zur Verfügung stehen auch Naturmaterialien wie z.B. Steine, kleine und größere Zweige/Äste. Naturmaterialien können im Außenbereich gesammelt werden und im Kreativbereich Verwendung finden.

Spontanität, Kreativität, Phantasie und die Freude am Sein können wir beobachten beim Rollenspiel, beim freien Theaterspielen mit Geschichten aus dem Alltag. Zu gemeinsam mit den Kindern vorbereiteten Anlässen (Adventkaffee, Großelternnachmittag, Sommerfest) präsentieren sich die Darsteller als Vögel in der „Vogelhochzeit“, als Märchenfigur in „Frau Holle“ und faszinieren durch ihre Fähigkeit, sich kreativ in diese Rollen hineinzudenken. Beeindruckend ist für die Kinder ein Theaterstück in einem Theater zu verfolgen. Gemeinsame und altersspezifische Theater-
stücke auf der Freilichtbühne in Tecklenburg, der Städtischen Bühne Münster, des Quasi So-Theaters Ibbenbüren und/oder des Figuren-
theaters Osnabrück stehen mehrmals jährlich projektintegriert auf dem Terminplaner.

Musische Bildung

Kinder haben Freude daran, den Geräuschen, Tönen und Klängen ihrer Umwelt zu lauschen, diese selbst zu produzieren, die Klangeigenschaften verschiedener Materialien zu erforschen und Musik spontan in Bewegung umzusetzen. Der aktive Umgang mit Musik fordert und fördert ihre gesamte Persönlichkeit, vor allem das Wohlbefinden, den Ausdruck, die Fantasie und die Kreativität, die Konzentration, Ausdauer, Kontakt- und Teamfähigkeit, das Körperbewusstsein und die motorische Kompetenz.

Im Alltag bei uns:

Das gemeinsame Singen und Musizieren als verbindendes und sozial prägendes Erlebnis erfahren unsere Kinder bereits im Morgenkreis und begleitet uns im Laufe des Tagesgeschehens. Wir begrüßen uns mit Hilfe eines Liedes, das Tageskind wählt Singspiele während des Morgenkreises aus, Klang- und Geräuschgeschichten werden mit den Kindern nachgespielt und im Schlusskreis verabschieden wir uns mit einem Lied. Täglich singen wir Lieder im Morgen- und im Stuhlkreis. An jedem Freitag treffen sich Kinder, Eltern, Mitarbeiter zum Singkreis in der Eingangshalle oder auf dem Spielplatz.

Unterschiedliche Instrumente können von unseren Kindern selbständig genutzt werden. In Angeboten stellen wir mit den Kindern Instrumente her, lassen sie in Workshops Trommelerfahrungen sammeln und initiieren Klanggeschichten.

Zu Festen im Kirchenjahreskreis erarbeiten wir religionspädagogische Lieder mit den Kindern und gestalten sie bei Familiengottesdiensten oder Andachten. Unsere Lieder und Singspiele im Stuhl- und Morgenkreis begleiten wir mit vorhandenen und oder selbstgebauten Musikinstrumenten, Klatschen, Stampfen oder wählen kreativ Materialien aus der Natur.

Als Medium nutzen wir den CD-Player, z.B. für Tänze, Fantasiereisen mit Musik, Bewegungsspiele in der Bewegungshalle oder rhythmische Übungen. Gern singen die Kinder die Lieder der CD mit und greifen sie als Anregung auf. Darum haben wir mit den Kindern eine eigene CD mit Kindergartenliedern aufgenommen. Im Sommer 2009 präsentierten wir unser musisches Können in Rahmen einer eigenen Zirkusaufführung und erhielten vom Deutschen Chorverband als Auszeichnung für das musikalische Wirken des Kindergartens den "FELIX".

Zu diesem Bildungsbereich finden angeleitete Angebote gruppenintern, wie auch gruppenübergreifend statt. Diese werden in den Vormittag integriert oder finden am Nachmittag als Projekt sowohl für die Schulkinder, die Nichtschulkinder oder als offenes Angebot statt.

Naturwissenschaften und Mathematik

Kinder sind neugierig. Sie beobachten die Natur, probieren ständig etwas aus oder stellen viele Fragen, um ihre Umwelt zu erforschen und Neues zu erfahren. Sie sind im hohen Maße an physikalischen, chemischen, biologischen und technischen Vorgängen interessiert. Dieses Verhalten beginnt schon sehr früh. Bereits als Baby werden Gegenstände untersucht, ertastet und erste Erfahrungen bezüglich Schwerkraft gesammelt. Später wird dann die Umgebung selbständig und aktiv entdeckt. Die Begegnung mit der Natur intensiviert die Gefühle der Kinder. Der Zugang zur Natur und ihre Erkenntnis erfolgt auf der Ebene des Sammelns, Betrachtens und Ausprobierens, Dadurch wird das Interesse der Kinder auf die Naturwissenschaft geweckt. Sie verfolgen mit großem Interesse die Vorgänge in ihrer Umgebung, beobachten unvoreingenommen und staunen darüber, wenn etwas Unvorhersehbares geschieht. Neben dem Beobachten nimmt das Experimentieren einen großen Stellenwert ein. Dieses entspricht dem frühkindlichen Lernen, da sinnliche Erfahrungen wie Sehen, Riechen, Hören, Berühren und Schmecken im Vordergrund stehen. Außerdem werden kognitive, soziale und sprachliche Kompetenzen gefördert. Es erfüllt die Kinder zu Recht mit Stolz, wenn sie etwas herausgefunden bzw. entdeckt haben und stärkt sie darin, sich weiterhin auf das sogenannte forschende Lernen einzulassen.

Naturwissenschaftliches Lernen wird in vielen alltäglichen Situationen aufgegriffen und mit Themenbereichen wie Physik, Chemie, Technik oder Mathematik kombiniert. Dabei sind die Kinder auf Unterstützung der Erwachsenen angewiesen. Sie sollen die Kinder bei ihrem Tun begleiten, beraten und unterstützende Hilfen geben. Dabei ist nicht wichtig, dass spezifische Fertigkeiten erlernt werden sondern es soll die Erfahrung gemacht werden, dass durch Beobachten, Vergleichen und Messen Aufgaben gelöst werden und somit gesetzte Ziele erreicht werden können. Im Vordergrund steht dabei also das aktive Tun der Kinder, das Beobachten einfacher chemischer oder physikalischer Vorgänge und die Auseinandersetzung mit dem Ergebnis.

In unserer Einrichtung geben wir Denkanstöße und schaffen Bildungsmöglichkeiten durch:

  • umfangreiche Materialien und Hilfsmittel in unserem Funktionsraum Forschen und Entdecken;
  • das Ausprobieren und Experimentieren mit Alltags- und unterschiedlichsten Spielmaterialien, wie Schachteln, Flaschen und Cremedosen aus dem Privathaushalt, wie Konstruktionsmaterialien, Werk- und Klebstoffe;
  • Spaziergänge der Gruppe, Waldtage, Beobachten der Natur auf dem Spielplatz, Betrachtungen des Himmels, z.B. Fragen und Antworten zum Wetter suchen;
  • erforschendes Verhalten im Waschraum „Was kann Wasser“;
  • den Spielplatz (Wippe, Schaukeln, Rutsche oder Turnstangen) nicht nur als Spielplatz sondern als Forschungsstätte. Z.B.„Welche Tiere leben hier?“, den Sand-und Matschbereich als aktiv und kreativ Bereich erleben;
  • den gesamten Innen- und Außenbereich als großflächige Möglichkeit zum Bauen, Fahren, Klettern und Konstruieren erfahren;
  • das alltägliche Backen und Kochen ermöglicht messen, wiegen, erhitzen, mischen etc.

Dies sind nur einige Blitzlichter. Vielfältige Angebote regen zum Staunen, Fragen, Experimentieren und Suchen nach Lösungen an. Die Experimente der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ helfen den Kindern sich ein Bild von erlebten Wirkungszusammenhängen zu machen.

Auf diese Weise erfahren die Kinder nicht nur naturwissenschaftliche Zusammenhänge, sie erleben in unserer Einrichtung im gemeinsamen aktiven Forschen interessante und bedeutsame Zusammenhänge in der Mathematik. Sie entwickeln Strategien, ihr mathematisches Grundverständnis (z.B. mehr oder weniger) zu vervollkommnen. Zur Mathematik gehören aber nicht nur Zahlen und Rechnen. Laut Aussagen moderner Mathematiker hat es vielmehr etwas mit Mustern und Strukturen zu tun. Kinder lieben es, Dinge zu zählen oder nach bestimmten Vorgaben zu sortieren bzw. zu ordnen. Perlen, Bausteine und Naturmaterialien gehören in verschiedenen Farben, Formen, Gewichten und Größen zu den bei uns vorhandenen Alltagsmaterialien.

Unterstützt wird dieses in unserer Einrichtung unter anderem durch:

  • umfangreiche Materialien und Hilfsmittel wie Messbecher, Waage, Lupe, Trichter und Mikroskop, Lineal, Dreiecke und ein Zollstock in unserem Funktionsraum Forschen und Entdecken stehen den Kindern zur freien Verfügung;
  • Vergleichen von Formen im klassischen Sinne mit denen in der Natur;
  • Kennenlernen unterschiedlicher Ordnungssysteme und das Erkennen von Regelmäßigkeiten und Wiederholungen;
  • Raum-Lage-Beziehungen und der Umgang geometrische Formen im Alltag;
  • das Zählen der Kinder im Morgenkreis, das Erfassen, wie viele Kinder fehlen, „wer fehlt?“; den Wochentag, den Monat benennen und das Zuordnen des Tages zu einem Datum; Strukturen erfassen;
  • das gemeinsame Tischdecken
  • Tischspiele zum Erfassen des Würfelbildes, zum Erkennen der Farben und Formen, der Mengen und Größen
  • Herstellen oben genannter Tischspiele aus Gebrauchs- und Naturmaterialien zum Spielen am Boden, im Außenbereich oder als selbstentworfenes Spiel für zu Hause.

Dadurch wird das mengen- und zahlenbezogene Wissen gefördert und die Kinder sammeln Erfahrungen, die sich positiv auf das Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen auswirken. Mathematisches Denken hat viel mit Sprache und Begriffsbildung zu tun. Sie ermöglicht den Kindern mit anderen in Austausch über mathematische Erkenntnisse zu treten.

Körper, Bewegung und Gesundheit

Die motorischen Grundfertigkeiten wie z.B. Krabbeln, Laufen oder Werfen entwickeln sich bei Kindern bis zum vollendeten achten Lebensjahr. Diese Grundfertigkeiten sind die Basis weiterer koordinativer und konditioneller Fertigkeiten, die später z.B. bei verschiedenen Sportarten, aber auch im Alltag benötigt werden; Schnürsenkel binden, Fahrradfahren oder das alltägliche Essen mit Messer und Gabel. Alle motorischen Grundfertigkeiten bauen aufeinander auf. Damit die Kinder sich allseitig und gesund entwickeln können, ist es wichtig, dass Kinder die Gelegenheit bekommen, jede Bewegungsstufe zu durchlaufen. Thematisch, didaktisch und methodisch gut aufeinander aufgebaute Bewegungsangebote und altersspezifische Bewegungsimpulse unterstützen und fördern in unserer Einrichtung die individuelle Entwicklung der Kinder.

Mangelnde Bewegungserfahrungen können zur Folge haben, dass die motorische Entwicklung ins Stocken kommt. Häufig führt fehlende Bewegung zu gesundheitlichen Einschränkungen, motorischen Auffälligkeiten oder gar zu Störungen in der Sozial- und der Eigenkompetenz. Grundlegende Fertigkeiten im grob- und/oder feinmotorischen Bereich werden nicht ausreichend ausgeprägt. Grundkompetenzen sind: Handhabung des Malstiftes, Zeichnen vom Kopffüßler zum detaillierten Malen, mit Schmuckelementen. Vom zielgerichteten ungenauen Schneiden zum Schneiden auf der Linie, vom Anziehen lassen zum Selbstanziehen mit Schließen von Knöpfen, Reißverschlüssen und Schnürsenkeln. Fehlen diese Grundkompetenzen zeigen die Kinder weniger Selbstvertrauen, haben mangelnde Eigenwahrnehmung und Schwierigkeiten in der Kontaktaufnahme zu anderen haben.

Motorik und Sinneswahrnehmung sind eine Tür zum Leben. Durch sie ermöglichen wir den Kindern ganzheitliches Lernen mit allen Sinnen. Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang und wir unterstützen diese Lust an der Bewegung. Damit das gelingt, bieten wir unseren Kindern eine bewegungsfreundliche und -anregende Umgebung, Drinnen und Draußen. Vielfältige Materialien (Bretter, Reifen, Kisten, Matten, Polster, Decken etc.) entsprechen dem natürlichen Bedürfnis nach Spiel und Bewegung, nach Rückzug und Entspannung. In den Gruppenräumen, in der Bewegungshalle, Eingangshalle oder im Außenbereich, beim Spaziergang oder Besuch des Nachbarspielplatzes, beim Klettern im Seilchengarten des Spielplatzes der Schule in der Widum fördern wir die körperliche Experimentierfreude, helfen wir den Kindern individuelle Erfolgserlebnisse zu erfahren. Unterschiedliche Spielgeräte und -materialien, Fortbewegungsmittel drinnen und draußen und Geländeerfahrungen helfen, dass Kinder Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination herausbilden können.

Sportliche Betätigung dient dem allgemeinen Wohlbefinden und der allgemeinen Gesundheit. Unsere Spiel Geräte werden jährlich vom TÜV überprüft und sicherheitsbedingte Unfälle auszuschließen.

Der Bewegungsraum:
Grundausstattung im Freispiel:

  • Sprossenwand
  • zwei große Turnmatten
  • vier kleine Weichbodenmatten
  • großer fünfteiliger Holzkasten
  • Bretter
  • große Polster in verschiedenen Formen und Farben
  • eine Turnbank

Anbaugeräte:

  • Rutsche
  • Schwebebalken
  • kleine Sprossenböcke
  • Leiter

Kleinmaterialien und Spielgeräte:

  • Bälle (unterschiedliche Größen & Materialien
  • Chiffontücher
  • großes Schwungtuch
  • Gymnastikkeulen
  • Gymnastikreifen
  • Gymnastikseile
  • Decken und Tücher
  • Klanginstrumente/Tamburin
  • Rollbretter
  • Fahrzeuge
  • Slalomstangen

Täglich sind Bewegungsspiele im Morgenkreis, Stuhlkreis, Singkreis und Freispiel im Außengelände und in der Bewegungshalle, an der Tagesordnung.

Nach Absprache können die Kinder das große Außengelände auch allein oder in kleinen Gruppen nutzen. Somit können sie ihren Bewegungsdrang spontan ausleben.

Spielgeräte:

  • U3 Löwenburg
  • U3 Rutsche mit Kletternetz
  • U3 zweifach Schaukel
  • zwei Wipp-Federtiere
  • große Wippe
  • zweifach Schaukel
  • zwei Turnstangen
  • große Rutsche
  • großer Spielturm mit Wackelbrücke, Feuerwehrstange und Tunnel
  • große Vogelnest Schaukel
  • groß angelegter Sandkasten
  • mit Matschanlage
  • große Holzlokomotive
  • Balancierbalken

Spielmaterialien:

  • kleine und große Laufräder
  • kleine und große Roller
  • Kettcar
  • Pferdeleinen
  • LKW´s
  • Bagger
  • Fahrräder
  • Bobby Cars
  • Sandspielzeug
  • Hüpfpferde
  • Kreisel
  • Tonnen
  • Pedalo
  • Besen, Schaufeln, Rechen…

Passend zu den vier Jahreszeiten gehen wir mit den Kindern in den Wald. Um den Kindern die Möglichkeit zu geben, Naturerfahrungen zu sammeln, sich frei im Wald zu bewegen, an der frischen Luft und mit allen Sinnen die Natur zu erleben. Dazu gehört z.B. das Springen/Stolpern über Baumwurzeln, über einen Baumstamm zu balancieren, den weichen Boden unter den Füßen wahrzunehmen. Je differenzierter die Sinneserfahrungen sind, die ein Kind macht, desto mehr erfährt es seine eigene Identität und sein Selbstbewusstsein wird gestärkt. Kinder gehen mit sich und ihrem Körper unbefangen um, stellen Fragen, suchen Antworten. Die Themen Gesundheit und Ernährung mit der Vielzahl der unterschiedlichen Facetten fließen in unseren Tagesablauf ein. Beim gemeinsamen Decken des Frühstückstisches, dem Aufschneiden des Obstes, dem Zubereiten der Getränke, dem Decken des Mittagstisches und die gemeinsamen Koch- und Backangebote sind Möglichkeiten, über die unterschiedlichen Lebensmittel zu sprechen, ihre Vielfalt und ihren Geschmack kennen zu lernen und die Kinder in die hauswirtschaftlichen Arbeiten miteinzubeziehen. Unsere Kinder können die Mahlzeiten mitgestalten, sowohl bei der Auswahl als auch bei der Zubereitung. Sie dürfen sich das Essen selbst auffüllen und eigenständig essen. Das Tischgebet, Tischmanieren, der richtige Umgang mit Besteck, Tischgespräche und ein gutes Sozialverhalten sind uns wichtige Aspekte, die einer guten Atmosphäre bei Tisch dienen. Wir bieten zum Mittag muslimische und vegetarische Speisen und Essen mit Schweinefleisch an. Wir nutzen die Möglichkeit, das Mittagessen gemeinsam einzunehmen.

Eine Vielzahl von Sach- und Bilderbüchern steht den Kindern zur freien Verfügung. Sie setzen sich mit dem Thema Gesundheit und Ernährung und ihrem Körper bewusst auseinander. Schmeck-, Tast- und Riechspiele, Fühlmemories und Naturmaterialien unterstützen die bereits gewonnen Sinneserfahrungen. Unterschiedliche Materialien wie Ton, Sand, Knete, Tätigkeiten wie das Kleistern, die Erfahrung mit Fingerfarben erlauben den Kindern differenzierte Erfahrungsmöglichkeiten unterstützen sie in ihrer weiteren Entwicklung.

Unser Gesundheitskonzept beinhaltet eine enge Zusammenarbeit mit den am Ort praktizierenden Kinderärzten, den in Lengerich ansässigen Gesundheitsamt, den Therapeuten und der Jugendzahnärztin des Kreises Steinfurt und der Abteilung Zahngesundheit. Regelmäßige Elterninformationsnachmittage, breite Gesundheitsvorsorge und Betreuung durch das Gesundheitsamt und deren verschiedenen Abteilungen, Besuche von Zahnarztpraxis Dr. Schröder und dem Krankenhaus machen deutlich, wir wollen Eltern und Kinder unterstützen ein eigenes Gesundheitskonzept zu entwickeln.

Unsere Mitarbeiterinnen sind ausgebildete Ersthelfer am Kind.

Sandkasten

Religionspädagogik

In unserer Einrichtung haben Kinder verschiedener Nationalität und mit unterschiedlichen Religionen Aufnahme gefunden. Ziel unserer Einrichtung ist es, dass die Kinder verschiedene Religionen kennen lernen und diese auch verstehen. Kinder haben ein Recht auf Religion Sie sollen wissen, dass Menschen verschieden sind, auch in religiöser Hinsicht. Unabhängig ihrer Herkunft und Überzeugung werden von uns alle Kinder angenommen und in ihrer Würde respektiert. Die Werte und die Orientierung durch das christliche Menschenbild sind in unserem täglichen Miteinander immer gegenwärtig. Im Kindergartenalltag leben wir durch unsere Vorbildrolle das christliche Menschenbild vor. Kindern Glauben verständlich vermitteln zu können, setzt voraus, dass jede Einzelne von uns authentisch mit Glauben umgeht und ihn vorlebt. Durch das Erleben der christlichen Werte, z.B. „Ich schaffe das!“, „Ich bin nicht allein!“ unterstützen wir die Kinder, sich der Welt positiv und neugierig zu zuwenden. Die Wertschätzung, die die Kinder bei uns erfahren, bildet sie nachhaltig und führt zu einer selbstbewussten Persönlichkeit.

Damit Kinder sich geborgen fühlen, sie spüren, dass ihre Fragen, Sorgen, Freuden, sie in ihrer Traurigkeit und ihrer Neugierde ernst genommen werden, sind immer wiederkehrende und fast selbstverständliche Rituale sehr wichtig. Das vertrauensvolle aktive Zuhören, das tägliche Gebet im Morgenkreis, das Singen religiöser Lieder, das regelmäßige Vorlesen aus der Kinderbibel sind nur einige Beispiele dessen.

Höhepunkte unseres Kindergartenalltages sind die christlichen Feste des Kirchenjahreskreises, die wir gemeinsam mit dem Pfarrer, den Eltern und den Kindern vorbereiten, gestalten und feiern, z.B. das Erntedankfest, Weihnachten, Ostern. Die Inhalte der Feste erarbeiten wir mit den Kindern anhand von Gebeten, Bilderbüchern, Liedern, Gesprächen, Rollenspielen, Tänzen... Die Kinder erleben und erfahren somit die verschiedenen Feste ganzheitlich.

Ein wichtiges Ereignis für unsere Kinder ist das Abschlussfest der Schulkinder im Kindergarten. Durch den Abschlussgottesdienst mit Pfarrer Lahr erhält dieser Höhepunkt im Kindergartenleben einen angemessenen Rahmen und wir gestalten den Übergang in den nächsten Lebensabschnitt gemeinsam.

Regelmäßige tägliche religionspädagogische Aktionen und Angebote werden bereichert durch Projekte, z.B. zum Thema „Taufe“ oder dem „Gestalten einer eigenen Kinderbibel“ und die jährliche Kinderbibelwoche. Zu einem Thema, z.B. „Schöpfung“, „Arche Noah“, „Hände helfen“ erarbeiten wir Projekte, setzen biblische Geschichten schöpferisch um und erstellen Dokumentationen mit den Kindern. Wir singen Lieder, lernen Gebete und sind kreativ. Am Ende dieser Woche findet in der Kirche ein Familiengottesdienst zum Thema der Kinderbibelwoche statt. Zum Weltgebetstag findet in unserer Einrichtung eine Projektwoche mit themenorientierten Aktionen statt. Diese Aktionswoche findet von der Planung über die Durchführung bis zur Reflexion in enger Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Familienzentrum Widum II und der Evangelischen Kirchengemeinde Lengerich statt. Alle Teammitglieder, Kinder und Eltern des Kindergartens feiern mit dem Evangelischen Familienzentrum Widum II den Abschlussgottesdienst zum Weltgebetstag.

Kirche

Soziales Lernen

Das soziale Leben von Kindern stellt einen wichtigen Einflussfaktor auf die Entwicklung ihrer Persönlichkeit, sowie für die spätere Integration in die Gesellschaft dar. Die Kinder setzen sich zueinander in Beziehung und in ihrem täglichen Miteinander werden sie durch den Umgang untereinander stark geprägt. Auf diese Weise lernen die Kinder zu erkennen, ob  ein Thema gemeinsam besser zu bearbeiten ist. Wir bieten den Kindern sehr häufig Aktivitäten an, bei denen sie die Gelegenheit haben, in der Gemeinschaft mit den anderen Kindern zu lernen und von ihnen zu profitieren. Beispielsweise beim gemeinsamen Kochen oder der Gestaltung des Gruppenraumes im Kindergarten, bei Kinderversammlungen lernen sie, Verantwortung zu übernehmen und sich zur geäußerten Meinung zu positionieren. Soziales Lernen spielt eine tragende Rolle in unserem Alltag. Wichtig hierbei ist vor allem unsere Vorbildfunktion.

In der Auseinandersetzung des Kindes mit seiner Lebenswelt kommt es uns besonders auf die Entwicklung der Selbstkompetenz, der Sozialkompetenz und der Sachkompetenz. Diese Kompetenzfelder befähigen das Kind, seinen Alltag zu bewältigen, sich die Welt anzueignen. Im Kindergartenalltag helfen wir den Kindern:

  • Ihre soziale Kompetenzen sichtbar zu machen und ihr sozial verantwortliches Handeln zu vervollkommnen.
  • Jenem Verhalten, welches das gedeihliche Miteinander beeinträchtigt, zu vermeiden.
  • Einen verantwortungsbewussten und rücksichtsvollen Umgang mit anderen zu erlernen. Sie erfahren sich und andere wertzuschätzen, anderen zuzuhören und die Interessen, Gefühle und Einstellungen der Anderen zu erkennen und zu respektieren.
  • Durch gesetzte Grenzen und feste Regeln können sie in der Gruppe sicher und bewusst handeln und dadurch Solidarität entwickeln. Gewalt als Mittel der Konfliktlösung und –bewältigung lehnen wir ab. Uns ist wichtig, dass die Kinder ihre eigenen Gefühle erkennen und benennen, Zorn und Wut artikulieren können und bereit sind Hilfe anzunehmen und anderen Kindern Hilfe zur Konfliktlösung anbieten.
  • Gegenüber anderen Rücksicht zu nehmen, eine übernommene Aufgabe, ein begonnenes Spiel zu beenden und Pflichtbewusstsein und Solidarität zu entwickeln, achtsam sich in die Gefühle des Gegenübers hineinzuversetzen.
  • Bei der Entwicklung und Förderung von Kooperationsfähigkeit
  • Durch eine wertschätzende Erziehung zur Toleranz und dem Verständnis füreinander

In unserer Einrichtung setzen wir dies um durch:

  • Gezielte Übungen zum sozialen Lernen mit den Kindern durch Gruppen- oder auch Kleingruppengespräche zu Themen wie beispielsweise Konflikt, Gewalt, Rücksichtnahme oder Höflichkeit gegenüber den anderen, um so den Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Gefühle zu äußern
  • Wir greifen aus den Alltagssituationen Themenbereiche des sozialen Lernens auf und bringen zum Beispiel über eine Buch- oder Bilderbuchbetrachtungen und Vorlesen diese den Kindern näher.
  • Wir diskutieren mit den Kinder Streitregeln, diskutieren über die Möglichkeit der Lösung – diese können von den Kindern selbst aufgemalt und anschließend z.B. im Gruppenraum aufgehängt werden
  • Beim Umgang mit anderen Menschen entstehen auch Konflikte – wir ermutigen und motivieren die Kinder, diese eigenständig zu lösen und zu bewältigen oder aber geben ihnen dabei Hilfestellungen.
  • Durch klar definierte Grenzen und Regeln lernen die Kinder, innerhalb der Gruppe sicher und bewusst zu handeln und dadurch Solidarität zu entwickeln

ZahnfeeZahngesundheit

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Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

In unserer Einrichtung gestalten wir „Elternarbeit“ als Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Kindergarten, am Wohl des Kindes orientiert. Das heißt, beide Seiten entwickeln Verständnis für den Lebenszusammenhang und die Problemsicht des jeweiligen anderen. Wir sehen folgendes Ziel dabei im Vordergrund:

Gemeinsames Handeln auf das Wohl
des Kindes gerichtet.

Über folgende Teilziele wollen wir gemeinsam tätig werden und unserer familienergänzenden Aufgabe gerecht werden:

  • Transparenz in der pädagogischen Arbeit des Kindergartens
  • Teilhabe der Eltern am Kindergartenalltag
  • Gespräche über Erziehungsziele, -praktiken und -probleme
  • Mitbestimmung der Eltern bei der Planung der pädagogischen Arbeit (z.B. bei Projekten, Veranstaltungen, Aktionen…)
  • Beratung durch die Erzieherinnen, Unterstützung bei Familienproblemen, Hilfsangebote
  • Entwicklung einer Art Kommunikationszentrum für Eltern, Eltern treffen Eltern zum Austausch

Wichtig ist uns zu erkennen, wann Eltern unsere Unterstützung benötigen bzw. wann es kein „Tür und Angel-Gespräch“ über Befindlichkeiten mehr ist. Zahlreiche Elterngespräche, beginnend mit der Elternbefragung zur Anmeldung bis zum Fragebogen nach der unmittelbaren Aufnahme und den anschließenden auswertenden Entwicklungs- und Dokumentationsbögen zeigen: bei uns findet nicht nur das Kind Aufnahme und wird ernst genommen, sondern auch die Eltern mit ihren Sorgen und Nöten treffen auf offene Ohren.

Wir vermitteln den Eltern, dass sie für den Bildungserfolg ihres Kindes eine herausragende und unersetzliche Rolle spielen. Im Sinne einer partnerschaftlichen Begleitung des Prozesses der Kindergartenzeit sind wir familienunterstützend.

Konkrete Formen der Umsetzung sind unserer Einrichtung sind z.B.:

  • Individuell geführte Anmeldegespräche
  • Aufnahme/Aufnahmevertrag
  • Abgestimmte Hospitationstage in der Einrichtung mit den Eltern
  • Elterninformationsveranstaltung zum Beginn der Kindergartenzeit
  • Begleitete Eingewöhnung nach dem Berliner Modell mit den Eltern
  • Schrittweise Heranführung an die Rituale in der Einrichtung (Bringen am Morgen und das Abholen)
  • Elternvollversammlung zur Wahl der Elternvertreter
  • Zahlreiche Feste und Eltern-Kind- Nachmittage (Laternen basteln, -Laternengang; Themennachmittage, Feste zu den kirchlichen Feiertagen)
  • Beratungsgespräche (Von Delfin 4 bis LRS)
  • Begleitung zu Beratungsgesprächen beim sozial-pädagogischen Dienst, der Erziehungshilfe oder Erziehungsberatung (Kooperationspartner)
  • Vorbereitung und Durchführung von Familiengottesdiensten (z.B.) Taufe, Kinder-Bibel-Woche
  • Mitwirkung der Eltern bei der Gestaltung des Kindergartens
  • Mithilfe der Eltern bei Arbeitseinsätzen
  • Unterstützende Angebote für hilfebedürftige Eltern vermitteln

Gemeinsames Handeln

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